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1. Dezember 2019

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- 300 Leih-E-Tretroller rollen auf Graz zu - Bebauung des Ackern-Areals: Puntigamer fürchten den Verkehrsinfarkt - Unweltfreundliches Graz: Stoffsackerl-Stände boomen - Neue Radwege 2020 schon befahrbar - Neue Ampel in der Conrad-von-Hötzendorf-Straße sorgt für Verwirrung - Geidorfer in Sorge um neuen WKO-Glasbau - Millionen für das Wohnen in Graz - Prik Thai, Tonkin, Pho You, The Dude: Asia-Boom in Graz geht weiter

12 graz www.grazer.at

12 graz www.grazer.at 1. DEZEMBER 2019 Wenn es für die Linksabbieger Grün wird, fahren manche Straßenbahnen aus Gewohnheit trotzdem weiter und behindern den Verkehr. KK Neue Ampel sorgt für „Bim-Verwirrungen“ GEFÄHRLICH. Viele Bimfahrer übersehen die neue Ampel in der Conrad-von-Hötzendorf-Straße. Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at Seit zirka einer Woche ist die neue Ampelanlage in der Conrad-von-Hötzendorf- Straße (CvH) in die Evangelimanngasse aktiv. Dabei wird es zum einen den Linksabbiegern und den Fußgängern sowie Radfahren etwas leichtergemacht, zum anderen der Stau etwas gelockert. An die neue Umstellung haben sich aber noch nicht alle im Verkehr gewöhnt – vor allem der eine oder andere Straßenbahnfahrer nicht. Von Anrainern und Pendlern kommt bereits jetzt die Beschwerde, dass, sobald die Ampel auf Grün schaltet und man die Kreuzung überqueren möchte, die Straßenbahn trotzdem fährt und nicht stehen bleibt. So könnte es zu einem Unfall kommen. Das sorgt für Aufregung und Unklarheit, wieso die Bims nicht stehen bleiben müssen und eine eigene Regelung bekommen. „Noch ungewohnt“ „Ich entschuldige mich im Namen all meiner Kollegen. Natürlich müssen wir Straßenbahnfahrer stehen bleiben, sobald die Abbieger Grün bekommen, und das ist auch bei der Ampel so geregelt. Man muss zugeben, dass man aus Gewohnheit die Ampel schon schnell einmal übersieht und einfach weiterfährt. Seit Jahren können wir auf der Geraden einfach normal beschleunigen, und jetzt ist es eine Umstellung“, so ein Bim- Fahrer der Linie 4. Die Macht der Gewohnheit siegt nun mal. Die Anrainer können jedenfalls beruhigt sein, die Straßenbahnen müssen prinzipiell halten, damit die Autofahrer abbiegen können. An die neue Ampelregelung müssen sich wohl noch mehrere gewöhnen. Bürgermeister Siegfried Nagl, Paul Ohnmacht (ATP-CEO) und WKO- Präsident Josef Herk (v. l.) mit dem Entwurf des Centers WKO/FISCHER Geidorfer in Sorge um neuen WKO-Glasbau NEUBAU. Unsicherheit herrscht wegen Verkehr und Energieeffizienz. Die WKO beruhigt. Von Svjetlana Wisiak svjetlana.wisiak@grazer.at Über 33 Millionen Euro investiert die steirische Wirtschaft in den Bau des „Center of Excellence“. Künftig wird es zum großen Teil das in die Jahre gekommene WIFI- Werkstättengebäude ablösen. Auf 11.400 Quadratmetern Bruttogeschoßfläche wird gebaut, 185 neue Parkplätze entstehen in diesem Zuge. Der entsprechende Architekturwettbewerb wurde bereits 2017 ausgeschrieben. Das Gewinnerprojekt von ATP Innsbruck zeigt viel Grün, Bäume und ein modernes, blockartiges Gebäude in Glasbauart. Infoveranstaltung Doch die Pläne liegen den Geidorfern schwer im Magen. Anrainer fürchten um zunehmende Parkplatzknappheit und zusätzlichen Verkehr. „Der Glasbau wird doch wieder irrsinnig viel Energie fressen. Im Sommer fürs Kühlen, im Winter fürs Heizen“, wendet eine Bürgerin ein. „Energetisch ist ein Bau mit viel Glaseinsatz heutzutage kein Problem mehr, wir werden hier – auch was alternative Energieversorgung und Niedrigenergie betrifft – nach modernsten Standards bauen“, beruhigt hingegen Mario Lugger von der Wirtschaftskammer. Ob sich aber am Siegerentwurf etwas ändert, hänge vom endgültigen Bebauungsplan ab. Der vorgeschlagene Entwurf ist derzeit öffentlich auf der Webseite der Stadtplanung einzusehen. Bis zum 30. Jänner können alle Bürger schriftlich und begründet Einwendungen an das Stadtplanungsamt richten. Offene Fragen werden morgen, Montag, um 18 Uhr im Zuge einer Infoveranstaltung in der Pädagogischen Hochschule am Hasnerplatz geklärt. In Sachen Verkehr haben die Einrichtungen der WKO übrigens in dieser Woche schon einen Schritt gesetzt: Ab sofort können WIFI-Kursteilnehmer zwei Stunden vor und nach Lehrveranstaltungen innerhalb von Graz (Zone 101) kostenlos Bus und Bim fahren. Nötig ist nur ein Lichtbildausweis und die Teilnahmebestätigung der WIFI-Ausbildung.

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