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1. August 2021

- Plastikrasen und Steine: Geht so Klimaschutz? - Hickhack zwischen Robert Krotzer und JVP - Kultur-Promis geben Büchertipps - Raser-Problem in Laßnitzhöhe - GAK Juniors gewinnen Stadtpokal

szene graz 16

szene graz 16 www.grazer.at 1. AUGUST 2021 16 Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Früher waren wir ,jung und wild‘. Heute sind wir ,und‘!“ Stadtrat Kurt Hohensinner erlaubte sich bei der Sommernacht des Sports einen Spaß mit Spitzenkoch Christof Widakovich. KK 1,30 € Unterschied beim Spritzer ARG. Die AK Steiermark hat die Preise in 28 Grazer Lokalen verglichen und eklatante Unterschiede festgestellt. Das günstigste Bier gibt’s im Kunsthauscafé, den billigsten Spritzer im Café Schmiedt. 28 Lokale getestet: Ein Verlängerter kostet zwischen 2,60 und 3,80 Euro.KK Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Die Preise in Grazer Restaurants und Cafés können längst mit jenen in größeren Städten mithalten – vor allem in der Innenstadt muss man inzwischen ganz schön tief in die Tasche greifen, um Kaffee, Bier oder Spritzer genießen zu können. Für Letzteren liegt der Höchstpreis in der Landeshauptstadt laut aktueller Preiserhebung der Arbeiterkammer sogar um 34 Prozent über jenem in den Bezirksstädten! Insgesamt wurden 28 verschiedene Lokale von der Marktforschung analysiert. Der Preis für den weißen Spritzer reichte von 2,60 Euro im Café Schmiedt am Kapaunplatz sowie in Muckis Franziskanerkeller bis 3,90 Euro im Café Sacher. Für ein kleines Bier vom Fass muss man zwischen 2,90 Euro im Molly Malone und 4 Euro im Sacher bezahlen. Das große gibt’s am günstigsten im Kunsthauscafé um 3,70 Euro. Alkoholfreie Drinks Und auch die alkoholfreien Getränke sind nicht gerade günstig – auch hier gibt es enorme Preisunterschiede. Für einen Verlängerten muss man zwischen 2,60 Euro im Café Schmiedt sowie in Muckis und 3,80 Euro im Sacher hinlegen. Die Preise fürs Mineral reichen von 2,20 in der Peter Weinstube bis 3,50 Euro im Sacher. Ein halber Liter Apfelsaft mit Leitungswasser kostet im Pink Elephant am Eisernen Tor 4,20 Euro, in der Glocke am Glockenspielplatz 4,10 Euro – günstiger ist es mit 2,80 Euro bei Don Camillo und in der Peter Weinstube sowie noch günstiger im Café Schmiedt mit 2,70 Euro. Insgesamt sind die Preise im Vergleich zum letzten Jahr laut AK Steiermark leicht gestiegen: meistens um 10 Cent, in Einzelfällen sogar um bis zu 60 Cent. Respekt für dieses Buch ■ Die Menschenrechtsstadt ist heuer 20 Jahre alt. Aus diesem Anlass wurde diese Woche das Buch „Respekt. Vielfalt in Würde leben“ im Styria Media Center präsentiert. Herausgeber Bürgermeister Siegfried Nagl begrüßte da etwa Altbürgermeister Alfred Stingl, Stadträtin Judith Schwentner, die Gemeinderätinnen Daniela Gmeinbauer und Sabine Reininghaus, Stadtpfarrpropst Christian Leibnitz, Superintendent Wolfgang Rehner, Beiratsvorsitzende Angelika Vauti-Scheucher und Uni- Professor Wolfgang Benedek. Bürgermeister Siegfried Nagl (l.) und Vorgänger Alfred Stingl FISCHER Alle Fotos auf www.grazer.at J. Schwentner, M. Ehmann, K. Hohensinner mit L. Kielhauser, D. Eisel-Eiselsberg, T. Rajakovics und W. Malik (v. l.) FISCHER (2) Havanna-Feeling am Lend ■ Es ist wieder so weit: Silvio Gabriel und seine Band Cuba Libre starteten diese Woche ins zwölfte Jahr „Latin Live am Lendplatz“. Und auch wenn’s heuer im südlichen Teil des Platzes vorm Marktgrafen einen neuen Veranstaltungsort gibt, scheinen die Gäste inzwischen genau zu wissen, worum’s dabei geht: Bereits ab den ersten lateinamerikanischen Rhythmen war die Tanzfläche gut besucht – je später der Abend, desto voller wurde es dort. Unter den Gästen sah man neben den Veranstaltern Rudi Hinterleitner und Wolfgang Krainer sowie Initiator Manfred Leitold etwa Architekt Guido Strohecker, Tanzschul-Chefin Olivia Strohecker und Eggenberg-Bezirksvorsteher Robert Hagenhofer. Sommernacht des Sports ■ Die alljährliche Sportlerehrung der Stadt fand heuer erstmals als große „Sommernacht des Sports“ auf den Kasematten statt. Spitzenkoch Christof Widakovich kochte Meister und Titelträger sowie prominente Gäste ein, Egon7 heizten danach noch einmal ordentlich ein – bis sogar in der Polonaise zwischen den Tischen getanzt wurde. Bürgermeister Siegfried Nagl und Sportstadtrat Kurt Hohensinner freuten sich auch über eine Videobotschaft von Olympia-Gewinnerin Anna Kiesenhofer, die als Staatsmeisterin mit ihrem Team Cookina Graz ebenfalls geehrt hätte werden sollen. Insgesamt kamen 156 Meister, 23 Jugendstaatsmeister und 44 Titelträger aus dem Behindertensport zu Ehren. Video auf www.grazer.at Musiker Silvio Gabriel (Mitte) mit den Veranstaltern vom Club Lend Rudi Hinterleitner (l.) und Wolfgang KrainerKK

1. 1. AUGUST 2021 www.grazer.at szene graz 17 LUEF (2) Alle Fotos auf www.grazer.at Josef Smolle, Günter Riegler, Sandra Krautwaschl, Werner Schrempf, Diana Brus, Siegfried Nagl (v. l.) Josef Herk Der Präsident der Wirtschaftskammer hat am Samstag 61 Kerzen auf der Geburtstagstorte auszublasen. GEBURTSTAGSKINDER DER WOCHE Markus Mair, Oliver Kröpfl und Herbert Beiglböck (v. l.) NIKOLA MILATOVIC (3) Happy Birthday! Klaus Weikhard Wer hat an der Weikhard-Uhr gedreht? Der Juwelier feiert am Samstag auch schon seinen 44. Geburtstag. Graz-Tourismus-Chef Dieter Hardt- Stremayr (l.) und Juwelier Hans Schullin Star-Clown eröffnete La Strada ’21 ■ „Me! Mussolini“: Mit der provokanten, lustigen und poetischen Soloperformance von Star-Clown Leo Bassi wurde La Strada 2021 am Freitag im Orpheum eröffnet. Zuvor lud Bürgermeister Siegfried Nagl zu einem Eröffnungscocktail in den Lendhafen. Und der verlief durchaus stürmisch – heftige Sturmböen und Hagel sorgten für reichlich Gesprächsstoff unter den Gästen. Darunter sah man etwa Stadtrat Günter Riegler, Grünen- Klubobfrau Sandra Krautwaschl, Graz-Tourismus-Chef Dieter Hardt-Stremayr, Styria-Vorstand Markus Mair, Caritas-Präsident Herbert Beiglböck, Juwelier Hans Schullin, Steiermärkische-Vorstand Oliver Kröpfl und natürlich La-Strada-Intendant Werner Schrempf. Vizekanzler Werner Kogler steckte aufgrund des Unwetters vor dem Plabutschtunnel fest und schaffte es gerade zur Vorstellung ins Orpheum. Grazer atmen Festspiel-Luft ■ Auch die unsrige Prominenz durfte bei der Premiere von „Don Giovanni“ bei den Salzburger Festspielen nicht fehlen. Landesrat Christopher Drexler, Konsul Rudi Roth, Unternehmer und Ex-IV-Präsident Georg Knill sowie das Szene-Ehepaar Irena und Peter Panzenböck waren dabei. Christopher Drexler, Gisela Knill, Iris Müller-Guttenbrunn, Andrea und Rudi Roth, Georg Knill (v. l.) PRIVAT

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