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In der Steiermark

In der Steiermark entsteht die Zukunft Getty (2) Fotos: Streibl, Fischer, Scheriau Die Steiermark ist im Aufwind, in den letzten Monaten sind hunderte neue Arbeitsplätze entstanden. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer gibt Einblicke in den steirischen Weg und das „Land der Talente.“ GIPFELTREFFEN Bundeskanzler Sebastian Kurz (l.) und Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer. Investitionen in die Zukunft Die steirische Industrie hat im vergangenen Jahr die Rekordsumme von 3,6 Milliarden Euro investiert. „In der Steiermark entsteht die Zukunft“, bringt Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer die aktuelle Entwicklung auf den Punkt. Bemerkenswert an der Studie der Industriellenvereinigung (IV) ist, dass die hohe Investitionsdynamik über alle Branchen hinwegreicht und dass mit 896 Millionen Euro das höchste Volumen die Elektro- und Elektronikindustrie aufwies. Dafür mit ein Grund ist sicher auch die Initiative zur Gründung der Silicon Austria Labs, einem Forschungszentrum für Mikroelektronik. Dieses internationale Spitzenforschungsinstitut hat sein Hauptquartier in Graz aufgeschlagen. Damit sind in der Steiermark 210 Arbeitsplätze in diesem Zukunftsbereich entstanden. „Wir können die Mikroelektronik, die bereits jetzt ein steirisches Stärkefeld mit innovativen Leitbetrieben ist, weiter ausbauen und international sichtbar machen“, zeigte sich Wirtschaftslandesrätin Eibinger-Miedl angesichts der Gründung im Sommer letzten Jahres zufrieden. Land der Forschung Aber nicht nur in der Elektronik, auch in der traditionell für die Steiermark bedeutenden Stahlindustrie kann das Land einen historischen Erfolg

33 FUTURISTISCH Die Steiermark will als „Land der Talente“ in die Zukunft gehen. Der Grundstein dazu wird derzeit mit vielen Millionen und Arbeitsplätzen gelegt. verbuchen: In Kapfenberg entsteht erstmals seit 40 Jahren in Europa ein neues Stahlwerk. Dafür investiert die Voestalpine insgesamt rund 350 Millionen Euro und sichert damit 3000 Arbeitsplätze in der Region. Kein Wunder also, dass Schützenhöfer beim Spatenstich von einem „echten Freudentag für die gesamte Steiermark“ gesprochen hat. Er erinnere sich noch gut an die 1980er-Jahre, als mit der Krise der verstaatlichten Industrie eine ganze Region zur Krisenregion wurde, und „heute ist die Steiermark ein Land der Hochtechnologie, ein Land der Forschung und der Wissenschaft, die Heimat von pulsierenden und innovativen Unternehmen, deren Produkte in die ganze Welt verkauft werden.“ Neuer Cybersecurity-Campus Kurze Verfahrensdauer und die hervorragende Ausbildung in der Steiermark waren auch ausschlaggebend für den jüngsten Coup des Landes: In Graz entsteht ein Cybersecurity-Campus, eine millionenschwere Kooperation von TU Graz und SGS, einem der größten IT-Sicherheitsspezialisten, die 400 neue Arbeitsplätze schafft. Von der Grundlagenforschung über die universitäre Lehre bis hin zur Zertifizierung werden am Cybersecurity-Campus vielfältige Bereiche gebündelt, um nachhaltige Insider-Tipp LANDESHAUPTMANN HERMANN SCHÜTZEN- HÖFER Ewiges Lernen Ich rate jedem Lehrling, jedem jungen Menschen, seinen Interessen zu folgen und nie aufzuhören zu lernen. Land der Talente Wir haben in der Steiermark keine besonderen Bodenschätze. Aber wir haben unglaublich viele helle Köpfe. Das ist, wenn man es so will, der Rohstoff, aus dem die Zukunft gemacht wird. Im „Land der Talente“ soll es die besten Rahmenbedingungen geben, sodass „Ausgebildet in der Steiermark“ ein internationales Gütesiegel wird. Nur so können wir im globalen Wettbewerb bestehen, wenn wir innovativ und gut ausgebildet sind. Wir sehen es ja jetzt schon: Die Unternehmen kommen, weil die Steirer gut ausgebildet und schlaue Leute sind, und nicht, weil ihre Arbeitskraft so billig ist.

2021