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07. Juli 2022

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- "Geisterhaus" am Rosenhain: Preissteigerungen verzögern Baustart - Ehefrau rastete aus: Mann mit Waffe von Couch vertrieben - Grabengürtel: Nordröhre gesperrt - Letzte Gemeinderatssitzung vor der Sommerpause - Neue Ausstellung im GrazMuseum

10 graz www.grazer.at 7.

10 graz www.grazer.at 7. JULI 2022 Vom Monteur zum DJ: MP3 aka Joel Ngom Ngom ist Supportact. KK Cro Konzert mit DJ MP3 ■ Die beiden Cro-Konzerte heute und morgen Abend in den Schloßberg-Kasematten sind längst ausverkauft. Cro wird bekanntes und neues Material bringen. Er hat im Vergleich zu vielen anderen übrigens immer seine Maske auf. Interessant auch der Supportact. Da dreht DJ „MP 3“ an den Turntables. Sein voller Name ist Joel Ngom Ngom und er war schon vor vier Jahren als Handwerksmonteur in Graz. Für ihn ist es somit ein Wiedersehen. Beginn jeweils 20 Uhr. Füllt nach wie vor die Konzerthallen: Cro mit Bärenmaske. KK Bilder des Kriegs in der Ukraine sind von ukrainischen Künstlern im GrazMuseum zu sehen. Zerstörung in Kunstform STARK. In einer neuen Ausstellung, die ab morgen im GrazMuseum zu sehen ist, beschäftigen sich ukrainische Künstler mit Krieg und Hoffnung zugleich. Im Graz Museum wurde heute Donnerstag um 18 Uhr die Ausstellung „War Views by Anzhelika Palyvoda and Vladyslav Riabosthan“ eröffnet. Von 8. Juli bis 4. September gibt es bei freiem Eintritt Arbeiten von zwei ukrainischen Künstlern zu sehen, die durch die Folgen des Krieges in der Ukraine ihren Heimatort verlassen mussten. Sie dokumentieren künstlerisch ihre Erfahrungen und reflektieren ihre Realität – die eine in Tobelbad, der andere in Luzk (Uk- Großes Fest im Rahmen der Woche der Inklusion der Stadt Graz auf dem Hauptplatz. Auch Bürgermeister Elke Kahr, Vzbgm. Judith Schwentner und Stadtrat Günter Riegler waren unter den Gästen. SEBASTIAN REISER raine). Die Ausstellung ist eine künstlerische Berichterstattung der beiden jungen Ukrainer, die Kunst als Ausdrucksform gewählt haben, um ihre Erlebnisse und Reflexionen festzuhalten. Es ist ein Dialog zweier Künstler, ein Dialog zwischen Zerstörung und der Hoffnung auf Frieden, ein Dialog zwischen nah und fern. Die Werke, die ab der Eröffnung gezeigt werden, werden Anfang August durch neue Arbeiten der Künstler ausgetauscht. Die Ausstellung selbst ist noch bis 4. Sep- GRAZMUSEUM tember zu sehen. Alle Arbeiten sind übrigens zu kaufen. Vladyslav Riabosthan stehen ein Bleistift und Papier zur Verfügung. Beides kann er, wenn es gefährlich wird, im Rucksack unterbringen. In seinen Bildern nimmt er die Vogelperspektive ein. Anzhelika Palyvoda hält mit Pinsel und Acrylfarbe ihre Gedanken in schwarz-weiß auf Papier fest. Sie befasst sich mit den Kriegsgeschehnissen und damit, was für sie nach Ausbruch des Krieges Wörter wie „Heimat“ oder „Zuhause“ bedeuten. VOJO „Kultur inklusiv“ ■ Der Grazer Hauptplatz stand im Rahmen der Woche der Inklusion der Stadt Graz ganz im Zeichen der inklusiven Kultur. Die Initiative „Kultur Inklusiv“ hat von 9 bis 18 Uhr einen Aktionstag mit einem vielfältigen und abwechslungsreichen Programm gestaltet. Gemeinsam mit zahlreichen Grazer Kultur- und Sozialeinrichtungen wurde getanzt, musiziert, Kunst präsentiert, gebastelt und zum Mitmachen eingeladen. Neben dem Graz Museum waren Akademie Graz, InTaKT-Festival, die Brücke, Lebenshilfe Soziale Dienste, , FRida & freD – Das Grazer Kindermuseum, aXe Graz Inklusive Kultur & Körpertheater, Mezzanin Theater, Verein Selbstbestimmt Leben, Universalmuseum Joanneum, Theater im Bahnhof und viele mehr dabei.

19. SEPTEMBER 2021 www.grazer.at graz 11

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