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06.07.2022

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- Volksschule Reininghaus wird morgen beschlossen - 2,5 Millionen Euro für die Grazer Feuerwehr - FRiTZi bringt's – Fraueninfo vor Ort präsentiert - Exit-Game im Grazer Orpheum - 18 Giants bei U19 Football-EM - Grazer Technik weltweit

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2 graz www.grazer.at 6. JULI 2022 Die Corona-Zahlen sind seit gestern wieder angestiegen. GETTY Corona-Zahlen in Graz und GU ■ Die Grazer Corona-Zahlen sind seit gestern wieder etwas angestiegen. Die Sieben- Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 776,3 Fällen pro 100.000 Einwohner (gestern: 734,7). In Graz-Umgebung sind es 670,9 Fälle (gestern: 624,6). Der Steiermark-Durchschnitt beträgt 593,5. Die AGES vermeldet 131 Fälle auf den steirischen Normalstationen, acht auf Intensiv. 534 Menschen sind in Graz bisher mit Corona verstorben, 415 in Graz-Umgebung. Ukrainische Kinder können beim Sommerprogramm mitmachen.GETTY Sommer für junge Ukrainer ■ Im Schnitt kommen weiter täglich zwischen 20 und 30 Vertriebene aus der Ukraine in Graz an, um sich im Ankunftszentrum in der Grazer Messe registrieren zu lassen. Darunter auch viele Kinder, für die es im Sommer Angebote gibt. In Graz steht das allgemeine Ferienangebot auch jungen Ukrainern offen: Das Sportamt bietet Sommersportkurse mit einem Selbstbehalt von zehn Euro an, partner. venuzle.at. Das Jugendamt bietet über www.graz.at/ferienhits ebenfalls ein breites Programm. FRiTZi bringt’s – Fraueninfo vor Ort Gemeinsam mit Bürgermeisterin Elke Kahr machte heute die mobile Frauen-Beratungsstelle „FRiTZi“ ihren ersten Halt im Grazer Citypark. Weitere Stationen sollen bis Ende Oktober von „FRiTZi“ besucht werden. KK NEU. Die Aktion „FRiTZi bringt’s“ soll Frauen in Graz über nützliche Einrichtungen und Anlaufstellen informieren und ihnen niederschwellige Beratung bieten. Von Melanie Köppel melanie.koeppel@grazer.at Das persönliche Gespräch ist eines der wichtigsten Instrumente, wenn es um Problemlösungen geht. Viele Informationen stehen heutzutage nur mehr am Handy oder am Computer zur Verfügung: Die Aktion „FRiTZi bringt’s - Die Fraueninfo vor Ort“ soll dies aber nun ändern. Auf Initiative von Bürgermeisterin und Frauenstadträtin Elke Kahr haben Doris Kirschner, Leiterin des Frauenreferats, und ihr Team die Aktion „FRiTZi bringt’s“ ins Leben gerufen. Ziel der Stadt Graz ist es, Frauen über nützliche Einrichtungen und Anlaufstellen zu informieren und ihnen niederschwellige Beratung anzubieten. In den nächsten Monaten werden mit einem eigens für diesen Zweck adaptierten eBike als Lastenrad verschiedene Stationen in Siedlungen, auf Kinderspielplätzen, in Parks und an anderen belebten Orten angefahren. Innovation „Es geht vor allem darum, dass Frauen, die es brauchen, auch wissen, wo sie die Hilfsangebote finden“, betonte Bürgermeisterin Kahr im heutigen Pressegespräch im City Park. Es fehle die direkte Kommunikation, so Kahr: „Man kann nicht davon ausgehen, dass alle immer direkt online zu den Angeboten finden!“ Zwei geschulte Mitarbeiterinnen des Frauenreferats sind die nächsten Monate nun unterwegs, um auf Spielplätzen und in Parks Frauen zu beraten. Doch auch Männer können von dieser Initiative nur profitieren, weiß Sissi Dreu, eine der beiden „FRiTZi“- Mitarbeiterinnen: „Wir geben auch Kontaktdaten und Informationen rund um Männerberatungsstellen weiter. Außerdem sind wir auch allgemein für Familienthemen da, diese betreffen ja schließlich auch Männer.“ Der Name Fritzi sei auch sehr genderneutral zu betrachen, ergänzt Sara Miranda-Gutiérrez, die zweite „FRiTZi“-Mitarbeiterin des Frauenreferats: „Uns geht es vor allem darum, dass die Personen, die ein Hilfsangebot benötigen, auch direkt die wichtigsten Infos dazu bekommen.“ Falls sich eine Frage einmal nicht beanworten lassen sollte, gibt es die Möglichkeit, dass die Mitarbeiterinnen die Kontaktdaten notieren und nach ihrer Recherche die Frauen per Telefon oder via Mail kontaktieren. Das Angebot „Wir haben aber nicht nur Fix- termine, sondern unsere Beratungsstelle „FRiTZi“ wird auch an noch spontan gewählten Zeiten unterwegs sein. Da müssen wir erst erörtern wo und wann der Bedarf und die Nachfrage am höchsten sein wird, damit das Beratungsangebot möglichst viele Frauen erreicht“ , erzählt Doris Kirschner. Weitere Infos, so wie auch die Möglichkeit, die flexible Beratungsstelle zu sich in die Siedlung zu buchen, gibt es auf graz.at/fritzibringts. FRiTZi Termine Die Termine im Juli von 13 bis 17 Uhr: ■ Freitag, 8. Juli: Augarten Spielplatz ■ Dienstag, 12. Juli: Volksgarten | Spielplatz ■ Donnerstag, 14. Juli: Stadtpark | Spielplatz ■ Dienstag, 19. Juli: Oeverseepark | Spielplatz ■ Donnerstag, 21. Juli: Spielplatz auf der Tändelwiese ■ Dienstag, 26. Juli: Fröbelpark ■ Donnerstag, 28. Juli: Europaspielplatz Bei Schlechtwetter entfällt die Tour des jeweiligen Tages!

6. JULI 2022 www.grazer.at Prozess sorgt für Spekulationen: graz 3 Streit: Mann mit Messer verletzt WIDERSPRÜCHLICH. Ein 22-jähriger Afghane saß heute wegen versuchter schwerer Körperverletzung und sexueller Belästigung vor Gericht – die beiden Opfer ließen sich allerdings nicht blicken. Vor Gericht schilderte der Angeklagte, dass er aus reiner Notwehr gehandelt habe. Die Belästigung verneint er hingegen – sie sei unabsichtlich passiert.KK Von Lia Remschnig lia.remschnig@grazer.at Der junge, in Markengewand gekleidete Mann wirkt gleichgültig als er den Gerichtssaal betritt. Ihm wird vorgeworfen, dass er einen anderen Mann im Jänner diesen Jahres schwer durch ein Messer verletzen wollte und dessen Freundin durch eine Berührung am Gesäß sexuell belästigt hatte. Wüsste man die Hintergründe nicht, wollte man sich von dem Fall wohl vorschnell ein Urteil bilden. Der angegriffene Mann hat Verletzungen an Arm und Hand erlitten. Eine Woche vor der Messer-Attacke soll es zu dem vermeintlichen Po-Grabscher in einer Shishabar in Graz gekommen sein, der vermutlich überhaupt erst der Auslöser der Auseinan- dersetzung gewesen ist. Der Angeklagte gibt an, nur versehentlich an der Frau gestreift zu sein. Am Tag der Attacke habe sich der mutmaßliche Täter aus Notwehr verteidigen wollen: „Er hat mich rausgeholt aus der Bar und wollte mich schlagen. Ich hatte Angst“. Schließlich wurde er, so der Afghane, von dem Mann samt fünf Freunden umzingelt. Er hätte also nicht umhin können und sein Messer, das an seinem Schlüsselbund befestigt war, zücken müssen, um sich zu verteidigen. Zeugen nicht da Von den beiden geladenen Opfern bzw. Zeugen fehlt an dem Tag der Gerichtsverhandlung jede Spur. Die Handlung wurde somit – nach kurzer Pause aufgrund der Erwartung des verspäteten Eintreffens der Zeugin – vertagt. BEZAHLTE ANZEIGE DES LANDES STEIERMARK; BILD: GETTYIMAGES.AT / GOODBOY PICTURE COMPANY Corona-Schutzimpfung: Schützen Sie Ihr Kind Die Corona-Schutzimpfung ist für Kinder ab 5 Jahren allgemein empfohlen. Sie ist gut verträglich, hochwirksam, schützt vor COVID-19-Erkrankungen und möglichen Spätfolgen. Für Kinder von 5–11 Jahren gibt es eigene Impfstoffe. Wie bei Erwachsenen werden für einen optimalen Impfschutz drei Impfungen empfohlen. ! Mehr Informationen unter www.impfen.steiermark.at Allgemeine Coronavirusinformationen erhalten Sie telefonisch über die Hotline der AGES unter 0800 555 621

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