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03. November 2021

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- Steigende Zahlen, Gedenkfeier, dritter Stich und Absagen: Die Corona-Situation in Graz - Hund bellte ihm zu laut: 44-jähriger Grazer trat betrunken auf Tier ein - Zoll in Graz findet immer mehr illegale Medikamente - Morgen startet Literaturfestival in Graz - Arbeiterkammer warnt vor Fake-Reisebüro - AVL-Projekt für nachhaltige Kraftstoffe: e-Fuel Durchbruch in Graz

2 graz www.grazer.at 3.

2 graz www.grazer.at 3. NOVEMBER 2021 Die 7-Tages-Inzidenz in Graz ist zuletzt weiter angestiegen. GETTY Corona-Zahlen in Graz und GU ■ Die Corona-Zahlen haben in Graz über das verlängerte Wochenende zugenommen: Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt aktuell 324,9 Fälle pro 100.000 Einwohner (gestern: 300,2). In Graz-Umgebung liegt der Wert bei 326,9 (gestern: 287,6). Der Steiermark-Durchschnitt beträgt 370,7. Die niedrigste Inzidenz gibt es mit 202,2 im Bezirk Voitsberg. 331 Menschen sind in Graz bisher mit Corona gestorben, in GU 264. Prominente Gäste wie beispielsweise Stadtrat Robert Krotzer oder Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang (vorne v.l.) gedachten gestern im steirischen Landhaus den Opfern der Corona-Pandemie. C. NEUHOLD/SONNTAGSBLATT Kampf gegen Corona WICHTIG. Eine Auffrischungsimpfung nach sechs Monaten wird empfohlen. Die Stadt Graz veröffentlicht auf ihrer Website alle Lokale, in denen Infizierte waren. Gestern fand eine Gedenkfeier für die Pandemieopfer statt. Am 9. November können sich die Kinder austoben. FRATZ GRAZ/ERNST MUHR Outdoor spielen für die Kleinsten ■ Spielen, bauen, malen, Rad fahren, tanzen, Theater spielen und vieles mehr - am 9. November gibt es für die Grazer Kinder wieder ein Spektakel in der Spielstraße Kaiserfeldgasse. Der ausgewählte Straßenabschnitt in der Kaiserfeldgasse zwischen Neutorgasse und Nelkengasse steht Kindern und Familien einmal im Monat von 14.30 bis 17.30 Uhr zum sicheren Spielen zur Verfügung - begleitet von professionellen Partnern der Grazer Spielmobile, Pädagogen und Künstlern. Von Nina Wiesmüller nina.wiesmueller@grazer.at Corona hat unsere Leben nach wie vor fest im Griff. Die Fallzahlen steigen momentan wieder rasant, ebenso die Hospitalisierungsrate. Um dem entgegen zu wirken, setzt man nach wie vor stark auf die Impfung und ein niederschwelliges Impfangebot. Außerdem empfiehlt das nationale Impfgremium dringend eine Auffrischungsimpfung, den sogenannten „dritten Stich“ für alle über 18-Jährigen. All diese Personen sollten sechs Monate nach ihrer Zweitimpfung den Termin zur Auffrischungsimpfung wahrnehmen. Alle Personen, die schon bisher auf der Landesplattform angemeldet waren, werden automatisch zur dritten Impfung angemeldet. Momentan ist es nicht möglich, sich im Rahmen der freien Impfaktion des Landes den dritten Stich abzuholen. Parallel dazu veröffentlicht die Stadt Graz nun auf einer eigens eingerichteten Website all jene Lokale beziehungsweise Veranstaltungsorte, in denen coronainfizierte Personen anwesend waren. Zusätzlich zur genauen Ortsangabe findet man auf der Website außerdem eine genaue Auflistung der Zeiten, zu welchen sich die infizierten Personen an den jeweiligen Orten aufgehalten haben. Pandemiegedenken Am 2. November, passend zu Allerseelen fand im Grazer Landhaushof eine Feier zum Gedenken der Pandemieopfer statt. Die Corona-Pandemie hat in den letzten Jahren auch in Österreich Tod, Leid und Verunsicherung gebracht. Für die Leidtragenden, Verstorbenen und Angehörigen fand die Gedenkfeier zur Erinnerung an liebe Menschen, als Ort der Trauer und als hoffnungsvoller Lichtblick in die Zukunft statt. Die interreligiöse Feier wurde vom Ökumenischen Forum Christlicher Kirchen in der Steiermark, der Islamischen Religionsgemeinde Steiermark, der Buddhistischen Religionsgesellschaft Steiermark, der Bahá’í-Gemeinde Graz und dem Afro-Asiatischen Institut- ComUnitySpirit veranstaltet. Die Moderation übernahm Barbara Krenn, Leiterin der Hauptabteilung Religion beim ORF, die Gedenkrede kam von Primarin Elisabeth Roth vom Krankenhaus der Elisabethinen Graz. „Da Wastl“ brachte mit einem Poetry- Slam die Perspektive der Jugend auf die Pandemie ein.

3. NOVEMBER 2021 www.grazer.at Hund getreten: graz 3 44-jähriger Tierquäler vor Gericht PROZESS. Ein 44-jähriger Grazer wurde heute Vormittag wegen Tierquälerei verurteilt. Der Mann hatte in der Innenstadt einen angeleinten Hund getreten, weil er ihm zu laut gebellt hatte. Der Angeklagte sagte dem Hund, dass er sein Maul halten soll. Das Tier verstand die Aufforderung logischerweise nicht, dann trat er zu. (Symbolbild) GETTY Von Julian Bernögger julian.bernoegger@grazer.at Bei der Justiz waren Sie ganz gerne“, sagt Richter Helmut Wlasak zu Beginn der heutigen Verhandlung. Der Angeklagte hat bereits mehrere Vorstrafen wegen versuchten Diebstählen, einem Einbruch und einer Sachbeschädigung. Heute geht es um Tierquälerei. Der 44-Jährige schildert den Vorfall: „Es war so: Ich war mit meiner Partie unterwegs, dann kam eine Frau und leinte ihren Hund an einen Baum an, bevor sie in ein Geschäft ging. Das Tier fing dann so laut an zu bellen, dass wir uns nicht mehr unterhalten konnten. Dann bin ich zu ihm hin und hab gesagt, er soll sein Maul halten“. Deswegen trat der Angeklagte auf den Hund ein. „Der versteht Sie ja nicht, das macht keinen Sinn“, meint Richter Wlasak. Jede Menge Alkohol Heute entschuldigt sich der Mann dafür, er habe nichts gegen Hunde, vor der Tat hatte er wohl mehrere Liter Bier getrunken. „Das war der scheiß Alkohol“, meint er. Mit Alkohol hat er generell schon länger ein Problem, er bemüht sich aber um eine Therapie und ist schon einige Woche trocken. Richter Wlasak verurteilt ihn heute zu sechs Monaten auf Bewährung. Mit dem Urteil ist der 44-Jährige zufrieden: „Ich werde brav sein wie ein Lamm“. „Wenn Sie noch einmal einen Hund treten, sperre ich Sie ein“, mahnt der Richter zum Schluss. Nicht rechtskräftig. Neues Historisches aus Graz LESESTOFF. Der Grazer Stadthistoriker Professor Karl Albrecht Kubinzky präsentierte heute den dritten Teil seiner Buchserie „Historisches aus Graz. Geschichte und Geschichten“ im Rathaus. Seine große Fangemeinde hat schon sehnsüchtig darauf gewartet: Nach Band zwei im Jahr 2016 präsentierte der renommierte Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky heute gemeinsam mit Bürgermeister Siegfried Nagl und Leykam-Verlagsleiter Wolfgang Hölzl den dritten Teil der Serie „Historisches aus Graz“. Auf 248 Seiten finden sich fünfzig Beiträge über das alte Graz, die in den letzten Ausgaben der BIG erschienen sind. Denn seit Jahren versorgt Kubinzky die offiziellen Seiten der Stadt mit lesenswerten Beiträgen. Fehlen dürfen in dem neuen Band natürlich nicht die vie- len historischen Bilder aus der eigenen Sammlung: Ansichtskarten, Fotos, historische Darstellungen, Schilder, Tafeln ... Ein unendlicher Schatz an Zeugnissen längst vergangener Tage in der Stadt Graz. „Nun müssen meine Fans meine monatlichen Beiträge in der BIG nicht mehr ausschneiden, sondern können sie kompakt in Buchform aufs Bord stellen oder verschenken“, schmunzelt Kubinzky. Und falls Sie einmal eine BIG-Ausgabe und damit Kubinzkys Beitrag verpasst haben: Hier finden Sie ihn gewiss. Der aktuelle Band ist ab sofort im Buchhandel um 28 Euro erhältlich. Mehr dazu auf graz.at. Präsentation von Band III: Bürgermeister Siegfried Nagl, Stadhistoriker Karl Albrecht Kubinzky und Leykam-Verlagsleiter Wolfgang Hölzl (v. l.). STADT GRAZ/FISCHER NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS ENTGELTLICHE KOOPERATION

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